Allgemeine Geschäftsbedingungen
Version 2.1
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: September 2026 · Version 2.0
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge, die über das Buchungsportal von
Laura Buchart
Pilatesroom Laura Wick
Karolingerstraße 10
86738 Deiningen
Deutschland
E-Mail: info@pilatesroom-laurawick.de
mit Kundinnen und Kunden über Pilateskurse, Kurskarten/Pässe, geschlossene Kursserien und Onlinevideos geschlossen werden. Vertragssprache ist Deutsch.
2. Kundenkonto und Voraussetzungen
Für die Nutzung des Buchungsportals ist ein Kundenkonto erforderlich. Die bei der Registrierung und im Kundenkonto angegebenen Daten müssen vollständig und zutreffend sein. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
Für die Buchung von Präsenzkursen kann eine aktuelle und vom Pilatesroom freigegebene Trainingsvereinbarung erforderlich sein. Die darin enthaltenen Angaben dienen insbesondere der sicheren und individuell angepassten Durchführung des Trainings. Die Trainingsvereinbarung ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder medizinische Beratung.
3. Angebote und Vertragsschluss
Die Darstellung von Angeboten im Buchungsportal stellt noch kein bindendes Vertragsangebot dar. Vor einer kostenpflichtigen Bestellung werden Produkt, Preis, Leistungsumfang und Rechnungsanschrift nochmals angezeigt.
Mit Betätigung der Schaltfläche „Jetzt kostenpflichtig bestellen“ gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Bestellung im Buchungsportal angenommen und eine Bestell-/Vertragsbestätigung bereitgestellt wird. Bei Kursbuchungen, die über bereits vorhandenes Passguthaben erfolgen, kommt die jeweilige Terminbuchung mit der Bestätigung im Buchungssystem zustande.
4. Preise, Rechnung und Zahlungsziel
Es gelten die im Buchungsportal zum Zeitpunkt der Bestellung angezeigten Preise in Euro. Soweit die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG angewendet wird, wird Umsatzsteuer nicht gesondert ausgewiesen.
Die Zahlung erfolgt grundsätzlich auf Rechnung. Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern auf der Rechnung kein späterer Fälligkeitstermin angegeben ist. Gekaufte Pilates-Pässe können unmittelbar nach der Bestellung genutzt werden; die Rechnung bleibt unabhängig davon fristgerecht zu bezahlen. Andere kostenpflichtige Leistungen können abweichend erst nach verbuchtem Zahlungseingang freigeschaltet werden.
5. 5er- und 10er-Karten / Pilates-Pässe
5er- und 10er-Karten werden unmittelbar nach der Bestellung auf Rechnung freigeschaltet und sind ab diesem Zeitpunkt zwölf Monate gültig. Die Gültigkeit endet mit Ablauf des entsprechenden Kalendertages des Folgejahres. Nicht verbrauchte Einheiten verfallen nach Ablauf der Gültigkeitsdauer, soweit keine abweichende individuelle Vereinbarung oder zwingende gesetzliche Regelung besteht.
Ein Pass begründet keinen Anspruch auf einen bestimmten Kurstermin. Die Teilnahme setzt eine freie Kapazität, eine wirksame Buchung und gegebenenfalls eine gültige Trainingsvereinbarung voraus.
6. Laufende / reguläre Kurse
Gebuchte Einzeltermine eines laufenden Kurses können bis 24 Stunden vor Kursbeginn kostenfrei storniert werden. Eine für den Termin belastete Passeinheit wird bei rechtzeitigem Storno wieder gutgeschrieben.
Bei einer Stornierung weniger als 24 Stunden vor Kursbeginn oder bei Nichterscheinen besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Rückgabe der belasteten Einheit. Abweichende Kulanzentscheidungen des Pilatesrooms bleiben möglich.
7. Geschlossene Kursserien
Bei geschlossenen Kursserien wird ein Platz für die gesamte angebotene Serie gebucht. Eine Stornierung der gesamten Kursserie durch den Kunden ist bis sieben Kalendertage vor Beginn des ersten Termins möglich.
Bei rechtzeitigem Storno wird eine noch offene Rechnung storniert. Wurde die Rechnung bereits bezahlt, wird der vollständige für die Kursserie gezahlte Betrag zurückerstattet. Nach Ablauf der Stornofrist besteht kein vertraglicher Anspruch auf kostenfreie Stornierung, soweit nicht zwingende gesetzliche Rechte eingreifen.
Das Versäumen einzelner Termine einer geschlossenen Kursserie begründet grundsätzlich keinen Anspruch auf anteilige Erstattung.
8. Kursausfall und Änderungen durch den Pilatesroom
Muss ein Termin durch den Pilatesroom abgesagt werden, wird eine hierfür belastete Passeinheit wieder gutgeschrieben. Bei geschlossenen Kursserien bemüht sich der Pilatesroom um einen Ersatztermin oder eine angemessene Ersatzlösung.
Zumutbare Änderungen, insbesondere der Trainerperson, des Kursraums oder geringfügige zeitliche Anpassungen, bleiben vorbehalten, sofern der Gesamtcharakter der gebuchten Leistung erhalten bleibt. Gesetzliche Rechte bei wesentlichen Leistungsänderungen bleiben unberührt.
9. Onlinevideos und digitale Inhalte
Kostenpflichtige Onlinevideos werden nach verbuchtem Zahlungseingang für 30 Tage freigeschaltet. Die Freischaltungsdauer beginnt mit der Aktivierung des Zugangs.
Der Zugang ist für das jeweilige Kundenkonto bestimmt. Eine Weitergabe von Zugangsdaten, Vervielfältigung, öffentliche Wiedergabe, Weiterverbreitung oder sonstige Nutzung außerhalb des eingeräumten persönlichen Zugriffs ist nicht gestattet, soweit nicht gesetzlich erlaubt.
Soll ein kostenpflichtiges Onlinevideo bereits vor Ablauf einer gesetzlichen Widerrufsfrist bereitgestellt werden, erfolgt die vorzeitige Bereitstellung nur, wenn der Kunde ausdrücklich zustimmt und bestätigt, dass ihm bekannt ist, dass sein Widerrufsrecht mit Beginn der Bereitstellung unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlischt.
10. Vorzeitiger Leistungsbeginn bei Pässen
Soll die Nutzung eines gekauften Passes bereits vor Ablauf einer gesetzlichen Widerrufsfrist möglich sein, kann der Kunde ausdrücklich verlangen, dass der Pilatesroom vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.
Im Falle eines wirksamen Widerrufs kann für bereits erbrachte Leistungen Wertersatz nach den gesetzlichen Vorschriften geschuldet sein. Bei vollständiger Vertragserfüllung kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen.
11. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift. Einzelheiten ergeben sich aus der im Buchungsportal bereitgestellten Widerrufsbelehrung.
Bei Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen kann das gesetzliche Widerrufsrecht ausgeschlossen sein, wenn für die Leistung ein spezifischer Termin oder Zeitraum vereinbart wurde. Dies kann insbesondere bei geschlossenen Kursserien mit festgelegten Terminen der Fall sein. Die in diesen AGB ausdrücklich eingeräumte vertragliche Stornierung bis sieben Tage vor Serienbeginn bleibt davon unabhängig bestehen.
12. Gesundheit und Eigenverantwortung
Die Teilnahme am Pilatestraining erfolgt im Rahmen der eigenen gesundheitlichen Möglichkeiten. Bekannte gesundheitliche Einschränkungen, Beschwerden oder Änderungen des Gesundheitszustands, die für das Training relevant sein können, sollen dem Pilatesroom mitgeteilt werden.
Bei Schmerzen, Unwohlsein oder sonstigen gesundheitlichen Problemen ist eine Übung zu unterbrechen und erforderlichenfalls ärztlicher Rat einzuholen. Das Angebot des Pilatesrooms stellt keine medizinische Behandlung oder Diagnose dar.
13. Haftung
Der Pilatesroom haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.
14. Technische Verfügbarkeit
Der Pilatesroom bemüht sich um eine zuverlässige Verfügbarkeit des Buchungsportals und der Onlinevideos. Kurzzeitige Unterbrechungen aufgrund von Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, technischen Störungen oder Umständen außerhalb des Einflussbereichs können nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Bei einer erheblichen, vom Pilatesroom zu vertretenden Beeinträchtigung einer kostenpflichtigen digitalen Leistung bleiben die gesetzlichen Rechte des Kunden unberührt.
15. Änderungen dieser AGB
Für einen Vertrag gilt die bei dessen Abschluss einbezogene AGB-Version. Änderungen der AGB gelten nicht rückwirkend für bereits abgeschlossene Verträge, sofern sie nicht ausdrücklich vereinbart werden.
Für zukünftige Bestellungen kann die Zustimmung zu einer neuen AGB-Version erforderlich sein.
16. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.